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Sonntag, 5. Juni 2011

Knuspermüsli

Ich bin kein Kaffee- oder Teetrinker. Ich bin beides, aber nicht gleichzeitig. Seit Januar befinde ich mich wieder in einer Kaffeephase, in der ich täglich mindestens 3 Riesenbecher Kaffee trinke und Tee höchstens mal eine Tasse zwischendurch. Vorher war es mit Tee genauso, da gab es halt ständig Tee.
Bei meinen Frühstücksvorlieben ist es dasselbe. Mal esse ich morgens nur Marmeladenbrote, zu anderen Zeiten muss es Müsli sein. Im Moment ist also gerade Müsliphase, da war es eine willkommene Idee, in Frau Liebes Blog eine Anleitung für selbstgemachtes Knuspermüsli zu finden. Bei ihr gibt es Bananenchips und Kokosflocken, ich habe statt dessen getrocknete Beeren und etwas feingeraspelte weiße Schokolade genommen.

Mittwoch, 15. September 2010

Freizeit macht faul

Ja, ich habe lange nix mehr geschrieben. Ich hoffe hier ließt überhaupt noch jemand. Die Begründung ist, dass ich im Moment einfach zuviel Zeit zum Schreiben habe. Anstatt hektisch jede Minute zu nutzen um überhaupt etwas auf die Reihe zu bekommen, lehne ich mich momentan zurück, denke "ach, dafür habe ich auch morgen noch Zeit" und schaffe so überhaupt nichts. Zumindest was das Bloggen angeht.
In der realen Welt habe ich allerdings eine ganze Menge gemacht, aber nicht alles fotografiert ("ach, dafür habe ich morgen auch noch Zeit"...). Darum hier eine kleine Auswahl des Zeugs der vergangenen Wochen:

Erstmal hatte ich Geburtstag. Mein Freund backt mir jedes Jahr eine tolle Marzipantorte mit Rosen und ich darf mir jedes Jahr die Farbe aussuchen. (Letztes Jahr war sie blau...)


Und dann hat mein lieber Freund mir noch ein Aufhängesystem für meine Ohrringe gebastelt, von dem ich total begeistert bin:

Genäht habe ich auch. Hier mal zwei schlechte Fotos. Verwendet habe ich den Stoff, den ich im Frühjahr beim Stoffmarkt gekauft habe. Diese sackartige Tunika sieht angezogen wirklich gut aus, lasst euch nicht von den Bildern täuschen.

Dann habe ich aus meinen Wollresten ein Ringelsockenknäul gemacht. Dafür habe ich die Wollreste abwechselnd mittels einer Technik namens "Russian Joint" verbunden. Ich bin schon sehr gespannt auf die Socken!

Freitag, 23. Juli 2010

Mehr Marmelade und zuviel Optimismus

Hier ist das Foto von meiner neuen Marmelade. Sie enthält 400 gr. rote Johannisbeeren, 500 gr. Stachelbeeren, 100 gr. Erdbeeren und 1kg. 1:1-Zucker.

Das T-Shirt, das ich bearbeitet habe, konnte ich wegen meines übertriebenen Optimismus noch nicht fotografieren, es ist nämlich noch nass und hängt zum Trocknen im Keller. Das kommt davon, wenn man sich denkt "ach, es wird schon nicht regnen", die Wäsche auf dem Balkon aufhängt und dann wegfährt...

Montag, 14. Juni 2010

Das letzte Stück...

Leider gibt es kein Foto der vollständigen Rumbombe, da ich erst beim letzten Stück daran gedacht habe, dass ich ja eigentlich Fotos machen wollte:

Puh, ist mir gerade noch rechtzeitig eingefallen...

Hier ist noch ein kleiner Nachtrag zu den Taschen: Das Futter der braunen Tasche sieht so aus:

Außerdem ist ein Paket von Tausendschön-Wolle angekommen, mit Opal "Ron" Wolle und zwei Strängen der Tausendschön-Edition von Schoppel ("It's Teatime" und "Roter Rauch"). Die Farben sind toll, auch wenn ich mir "Roter Rauch" (das ist der Strang in der Mitte) irgendwie weniger pastellig vorgestellt hatte.
Dann habe ich noch versucht, mich in der Teekanne zu fotografieren...

Und jetzt dürfen alle mal raten, was ich heute nachmittag noch mache...

Samstag, 24. April 2010

Kuchenreserve

Gestern habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Kuchen im Glas gebacken. Das Prinzip ist eigentlich einfach und logisch: Statt in einer normalen Form wird der Kuchen in einem Marmeladen- oder Weckglas gebacken und noch warm verschlossen, so dass sich ein Vakuum bildet. Dadurch bleibt der Kuchen bis zu einem halben Jahr frisch.
Soweit der Hintergrund. Da - wie meistens - weniger Eier im Kühlschrank waren als gedacht (also entweder stapeln sich im Kühlschrank die Eier oder es sind fast gar keine da, die richtige Menge ist irgendwie nie vorhanden...), hat mein Teig nur für zwei Gläser gereicht, für den Anfang genügt das aber auch. Am Mittwoch will ich ein Glas öffnen und probieren, wie der Kuchen schmeckt. Wenn er dann schon nicht mehr so toll ist, kann man die Gläser immer noch schnell leer essen und wenn er noch gut ist hab ich schonmal ein Vorratsglas.
Der Plan ist nämlich eigentlich folgender: Ende Mai habe ich eine wichtige Prüfung, die mich nervlich und zeitmäßig in den nächsten Wochen wahrscheinlich extrem belasten wird. Und was braucht man in Zeiten von Angst und Stress am meisten? Einen gut gefüllten Vorrat an verschiedenen frischen Kuchen zur Nervenberuhigung! Also werde ich in den nächsten Tagen mehrere Rezepte ausprobieren, um einen entsprechenden Vorrat anzulegen.

Hier ist schonmal das

Zitronenkuchenrezept:
250 gr Butter oder Margarine
150 gr Zucker
1 TL Vanillezucker
4 Eier
Zitronenschale
150 gr Mehl
100 gr Speisestärke (man kann aber auch nur Mehl nehmen)
1 TL Backpulver
3 EL Zitronensaft
50 gr geschälte und gehackte Mandeln
evtl. etwas Citronat

Einen Rührteig machen (erst die flüssigen dann die festen Zutaten verkneten). Eine Kastenform oder mehrere Gläser einfetten, Teig einfüllen und bei 180 Grad backen.
Kastenform: circa 70-90 Minuten
Gläser (450 ml): circa 35 Minuten
Bei "normalem" Kuchen kann man noch Zitronenzuckerguß darüber machen, die Glaskuchen habe ich nach dem Backen angepikst und einen Sirup aus Zitronensaft und normalem Zucker drüber gegossen.

Letzte Woche habe ich außerdem Brownies gebacken, aber vergessen sie zu fotografieren. Das Rezept stammt von einer Schülerin von mir und es sind die besten Brownies, die ich je gegessen habe.

Brownies
200 gr Zartbitterschokolade
4 Eier
340 gr Zucker
13 EL Öl
175 gr Mehl
1/2 TL Salz
1 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker

Schokolade schmelzen, Backofen auf 180 Grad vorheizen, Brownieform fetten.
Eier schaumig schlagen, Zucker unterrühren.Schokolade einrühren, Öl einfließen lassen. Die trockenen Zutaten in einer seperaten Schüssel gründlich mischen und nach und nach zu den flüssigen Zutaten geben. Teig in die Form füllen (entweder ein 2/3 Backblech oder eine Brownieform) und auf der mittleren Schiene circa 20-25 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen Gargrad prüfen (es sollte noch ein bischen Teig kleben bleiben aber der Kuchen sollte oben schon fest sein). Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

So, genug geschrieben.

Donnerstag, 1. April 2010

Ungelogen

Obwohl der erste April ist, werde ich wahrheitsgemäß von meinem Urlaub berichten. (Zum Glück heißt der Blog ja "Floralora macht Zeugs", insofern fällt auch "Urlaub machen" unter "Zeugs".)

Wir haben vier schöne Tage in Friedrichshafen am Bodensee verbracht* und in der Jugendherberge gewohnt.

Zimmer und Essen waren gut und es hat viel Spaß gemacht, zum ersten Mal seit meiner Schulzeit wieder in einer JH zu wohnen. Mittlerweile gibt es auch Doppelzimmer mit Bad, also nix mit 6-Bettzimmer und Gemeinschaftsdusche. Ich freue mich schon drauf, demnächst als stolzes Mitglied des Jugendherbergswerkes in Deutschland rumzureisen.

*Also eigentlich waren wir nicht viel in Friedrichshafen, außer im Zeppelin- und im Schulmuseum, weil der Ort wirklich ziemlich öde ist. Die Stadt kann ja im Grunde nix dafür, weil sie halt im Krieg zerbombt und scheußlich wieder aufgebaut wurde, aber es gibt dort auch nichts, was interessant wäre. Wir haben z.B. ewig gebraucht, um ein Restaurant zu finden (Eisdielen gibt es aber wie Sand am Bodensee...), was in so einer touristischen Stadt schon überrascht.

Ich habe leider kaum Fotos gemacht, da ich im Urlaub lieber schaue als fotographiere und die vielen Fotos dann doch nur irgendwo verstauben, während die Erinnerung im Nachhinein nur immer schöner wird. Hier ist aber eins von der Meersburg, die wirklich riesig und beeindruckend ist. (Der Lastwagen ist natürlich drauf, damit es nicht zu idyllisch wirkt...)

Gekauft habe ich wenig, nur ein bischen Tee und zwei Knäuele Wolle, und diese tollen Pralinen (man gönnt sich ja sonst nichts):

Darauf zu sehen sind links Earl Grey-Pralinen, oben Hopfentrüffel, in der Mitte zwei Schokotrüffel und die beiden weißen Fische sind "Bodenseefellchen" (so heißt die Fischart) mit Kirschwasser-Trüffelfüllung. Lecker!

Freitag, 19. Februar 2010

Aller Anfang...

So, dies ist mein allererster Blogeintrag... Darum stelle ich erstmal mein Konzept vor:
Dieses Blog soll dazu dienen, all das Zeugs, das ich in meiner Freizeit so bastele, koche, stricke, nähe usw., zu dokumentieren und zu sammeln. Erstens, um mir selbst zu zeigen, dass ich auch außerhalb der Arbeit noch Dinge mache, und zweitens, falls andere Leute Interesse haben mal zu sehen was ich so mache. Ich lese selbst gerne Blogs, insofern ist es nur fair auch mal was zu zeigen.

Und um gleich richtig zu starten, hier mal ein paar Ergebnisse der letzten Wochen:

Schokolade!!!

Selbstgemachte heiße Schokolade für einen guten Freund, der vor kurzem weggezogen ist, und sich in den nächsten Tagen über ein Geburtstagspaket wird freuen können. In dem Glas sind Mini-Marshmallows, gehackte Schokolade (je zur Hälfte Milchschokolade und 70%ige, beide Sorten sind diese Minitafeln vom Aldi), Vanillezucker und etwas normales Kakaopulver. Man rührt die Mischung einfach in heiße Milch und hat den besten Kakao der Welt (Eigenlob!).

Socken:
Ebenfalls Teil des Pakets werden diese Socken aus Drachenwolle.

Und im Moment arbeite ich an diesem Ding:

Das ist momentan noch ein Stricksack, ich hoffe er verwandelt sich in der Waschmaschine in eine wunderbare Handtasche. Ich bin mal gespannt, ich habe noch nie was gestrickfilzt. Egal wie das ausgeht, es wird auf alle Fälle Bilder geben!

So, das war es erstmal, weiter geht es demnächst mit Bildern vom Stricksack nach der Metamorphose!