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Dienstag, 28. Juni 2011

Schlechtwettertasche

Ich wollte schon seit langer Zeit wieder eine Handtasche aus Kunstleder haben. Kunstleder, damit sie nicht so empfindlich wie echtes Leder ist und damit es nicht gleich so schade ist, wenn doch mal ein Kratzer reinkommt. Und natürlich, damit sie wasserdicht ist, damit ich auch mal ein Buch drin transportieren kann. Logischerweise sollte sie also auch groß genug für ein Buch sein.

Letzte Woche habe ich es dann endlich geschafft, dieses Multifunktionswunderwerk herzustellen. Eigentlich handelt es sich dabei um ein Probestück, ich habe nämlich noch braunes Kunstleder und einen wunderschönen türkisen Stoff zum Füttern da. Gelernt habe ich beim Nähen einiges, das ich bei der Nachfolgetasche umsetzen will:
  1. Kunstleder Nähen ist nicht schwer, vor allem die Applikationen auf der Taschenklappe waren sehr leicht zu machen. Daraus folgt: Mehr Verzierungen (Tentakel?!) auf der nächsten Tasche.
  2. Kunstleder ist leicht elastisch: Beim nächsten Mal wird der Träger verstärkt damit er sich nicht dehnt.
  3. Mach dir über den Verschluss vorher Gedanken. Der Klettverschluss an der schwarzen Tasche ist eher ein Notbehelf, die braune Tasche bekommt eine schicke Schnalle.
So, und hier sind die Bilder:

Sonntag, 5. Juni 2011

Libellophobia

Eigentlich mag ich keine Libellen, ich habe regelrecht Angst vor den Viechern, sie sehen aus, als würden sie Menschen die Augen ausstechen.
Trotzdem sind sie unglaublich dekorativ. Ich bin im Moment dabei, meine Stoffberge nach und nach in Sommerröcke zu verwandeln und da musste unbedingt ein Libellenrock dabei sein, nachdem ich bei Natron und Soda einen Rock gesehen hatte, der für einen Rock-Swap gemacht worden war. Mein Rock ist etwas schlichter und handwerklich längst nicht so perfekt, aber ich mag ihn trotzdem...
Er ist aus braunem Leinen mit einer weißen Häkelborte am unteren Saum. Die beiden Libellen sind von Hand aus Patchworkstoff appliziert bzw. gestickt.

Mittwoch, 22. September 2010

Kleinkram

Da ich bald zu einer großen Reise aufbrechen werde, bin ich im Moment vor allem mit Vorbereitungen beschäftigt.
Unter anderem habe ich einen Bezug für meine Reisedecke/-kissen genäht. Das ist eine Mikrofaserdecke mit einem umlaufenden Reisverschluss, dadurch kann man die Decke in ein Kissen verwandeln ("Transform!").
Und weil ich es irgendwie angenehmer finde auf Baumwolle als auf Mikrofaser zu schlafen habe ich aus einem alten Bettbezug von meinen Eltern einen neuen Bezug genäht:
Behold!

Mittwoch, 15. September 2010

Freizeit macht faul

Ja, ich habe lange nix mehr geschrieben. Ich hoffe hier ließt überhaupt noch jemand. Die Begründung ist, dass ich im Moment einfach zuviel Zeit zum Schreiben habe. Anstatt hektisch jede Minute zu nutzen um überhaupt etwas auf die Reihe zu bekommen, lehne ich mich momentan zurück, denke "ach, dafür habe ich auch morgen noch Zeit" und schaffe so überhaupt nichts. Zumindest was das Bloggen angeht.
In der realen Welt habe ich allerdings eine ganze Menge gemacht, aber nicht alles fotografiert ("ach, dafür habe ich morgen auch noch Zeit"...). Darum hier eine kleine Auswahl des Zeugs der vergangenen Wochen:

Erstmal hatte ich Geburtstag. Mein Freund backt mir jedes Jahr eine tolle Marzipantorte mit Rosen und ich darf mir jedes Jahr die Farbe aussuchen. (Letztes Jahr war sie blau...)


Und dann hat mein lieber Freund mir noch ein Aufhängesystem für meine Ohrringe gebastelt, von dem ich total begeistert bin:

Genäht habe ich auch. Hier mal zwei schlechte Fotos. Verwendet habe ich den Stoff, den ich im Frühjahr beim Stoffmarkt gekauft habe. Diese sackartige Tunika sieht angezogen wirklich gut aus, lasst euch nicht von den Bildern täuschen.

Dann habe ich aus meinen Wollresten ein Ringelsockenknäul gemacht. Dafür habe ich die Wollreste abwechselnd mittels einer Technik namens "Russian Joint" verbunden. Ich bin schon sehr gespannt auf die Socken!

Samstag, 10. Juli 2010

Ich mache nicht nur Zeugs, ich bekomme auch welches!

Zum Abschied von meiner alten Arbeitsstelle habe ich drei wunderschöne Blumensträuße bekommen. Leider haben sie sich in der abartigen Hitze nicht lange gehalten, daher hier zur Erinnerung die Fotos:

Außerdem habe ich meiner Mutter zum Geburtstag einen Teewärmer genäht. In Wirklichkeit ist er nicht so schief, wie er auf dem Bild aussieht, das war so ein auf-die-Schnelle-Foto.

Dann habe ich noch vier Gläser "Stachelbär" produziert. Und jetzt geht es erstmal für ein paar Tage in Urlaub, ich hoffe, das Wetter wird wieder etwas gemäßigter, bei fast 40 Grad durch die Stadt zu laufen wird vermutlich nicht so angenehm...

Dienstag, 8. Juni 2010

Weiter geht's

Also, ich habe das Ladekabel wiedergefunden und daher gibt es nun endlich neue Bilder.
Nach dem Examen habe ich erstmal drei Täschchen genäht. Das grüne und das mit den Pilzen sind Geschenke für meine Mentorinnen, das braune werde ich selber behalten. Praktischerweise passen genau ein kleines Knäul Wolle und ein angefangener Socken rein, insofern wird das wohl eine meiner vielen Stricktaschen.
Gefüttert sind die Taschen auch, den Schnitt habe ich selbst erstellt. Insgesamt sind sie etwa 20 x 11 cm groß.

Außerdem habe ich natürlich fleissig gestrickt. Und jetzt, wo der Stress weitgehend vorbei ist, kann ich auch wieder etwas mehr experimentieren.
Zum einen habe ich meinen ersten toe-up-Socken angefangen. War einfacher als ich dachte, allerdings gefällt mir die "normale" Methode glaube ich besser:


Außerdem habe ich mal eine neue Sockenspitze ausprobiert, die sogenannte "Blumenspitze". Ich finde, die sieht richtig toll aus, aber mal sehen, wie es sich darauf läuft. Macht aber mehr Spaß als die Bändchenspitze, die ich sonst immer mache.
So, jetzt ist erstmal Schluss, wenn alles klappt gibt es morgen Bilder von der Rumbombe, die ich morgen backen will...

Samstag, 27. März 2010

Stoff und Schal

Hier war es eine Weile ziemlich still, aber jetzt geht es rasant weiter. Letzte Woche war ich auf dem Stoffmarkt und habe folgende Sachen gekauft:

2,2 m geblümten Cord für ein Kleid (ich hoffe es sieht dann nicht wie eine Kittelschürze aus), 2 m Jersey in Weinrot, 1,5 m elastischer Stoff mit Punkten, 2 m lilanes Leinen (ist in Wirklichkeit niocht so blau wie auf dem Foto).
Jetzt muss ich nur noch mal wieder Nähen. Ich kann einfach nicht besonders gut Nähen, weil es ein Maß an Pedanterie erfordert, das mir nicht leicht fällt. Gleichzeitig ist mein abstraktes Vorstellungsvermögen miserabel und ich kann mir nie vorstellen, wie ich z.B. Futter und Außenstoff sinnvoll verbinde und brauche meistens mehrere Versuche bis es klappt. Dabei würde ich gerne richtig gut nähen können, aber das wird in absehbarer Zeit wohl nix. Naja, der Stoff wird ja nicht schlecht und Brot frisst er auch nicht...

Aus der Schoppel-Wolle, die ich letztes Mal gezeigt habe, ist mittlerweile ein Schal geworden. Er ist etwa 1,8 m lang und krauss-rechts gestrickt.

Da mir das Ganze sonst zu langweilig war habe ich an den beiden Enden jeweils ein paar schwarze Perlen zwischen den Maschen versteckt. Es muss sich auch lohnen, mal genauer hinzuschauen!

In den nächsten Tagen (bis Donnerstag) wird es keine neuen Einträge geben da ich zu meinem verdienten Kurzurlaub aufbreche (ENDLICH!!!). Darum zum Abschied hier ein Bild von meinem gelben Wok. Aus keinem besonderen Grund, einfach nur weil ich es kann...

Mittwoch, 10. März 2010

Achtung, Eulen!!!

Meine aktuellen Strickprojekte sind immer noch nicht fertig. Aber im Moment habe ich Zeit und daher mal ein Foto von einer Tasche, die ich schon vor längerer Zeit gemacht habe, auf die ich aber so saumäßig stolz bin, dass ich sie mal einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren will:

Die Tasche ist aus Cord und mit schwarzer Ditte gefüttert, die Eule besteht aus verschiedenen Stoffresten. Die Ranken sind aufgestickt und der Sternenhimmel ist aus Perlen. Die Eulenaugen sind zwei Knöpfe. Ich liebe diese Tasche, auch wenn sie von der Größe her etwas an eine Kindergartentasche erinnert.

Momentan stricke ich einen ganz simplen, kraus-rechts gestrickten Schal für den Frühling. Ich wollte mal wieder etwas zwischendurch machen, das einfach nur schnell geht. Die Wolle ist von Schoppel, ich fand die Farben so toll und habe sie deswegen gekauft, obwohl ich eigentlich nichts mehr von der Marke kaufen wollte, da ich die Qualität einiger Zauberbälle so enttäuschend fand. Aber jeder hat eine letzte Chance verdient, also auch Schoppel. Bisher bin ich ganz zufrieden, allerdings war ein Knoten im Knäuel, was man soweit ich weiß zwar akzeptieren muss, bei dem doch ziemlich happigen Preis einen schlechten Eindruck hinterläßt: