Geschafft! Seit letztem Dienstag habe ich das zweite Staatsexamen und kann jetzt langsam wieder zu einem normalen Menschen werden! Endlich... Die letzten Monate waren anstrengend und oft nicht sehr schön und haben mich ziemlich zermürbt. Aber jetzt ist es endlich vorbei und ich kann jetzt alles tun, was ich in den letzten zwei Jahren vernachlässigt habe:
- Nähen und Basteln (ich habe auch schon was genäht, aber ich finde im Moment das Ladekabel der Kamera nicht, Fotos gibt es also erst später)
- Sport (ich muss endlich etwas in Form kommen... Rund ist zwar auch eine Form aber ich will auch wieder eine bessere Kondition haben)
- Gesund essen (endlich wieder Zeit und vor allem Nerven zum Einkaufen und Kochen)
- Sinnlose Dinge tun, wie z.B. endlich die 5. "Lost"-Staffel schauen oder anspruchslose Bücher lesen und sowas, ohne dass es was mit Schule zu tun haben muss...
Also, sobald das Ladekabel wiedergefunden ist wird es hier wieder viel zu sehen geben!
Montag, 31. Mai 2010
Sonntag, 16. Mai 2010
Bis später!
Liebe Blogleserinnen und -leser (falls noch welche da sind...),
bitte wundert euch nicht, dass es hier so still ist. Das wird auch noch die nächste Woche so bleiben. Ich habe nach Pfingsten eine extrem wichtige Prüfung und momentan einfach keinen Nerv, hier viel zu schreiben. Ich stricke zwar fleissig zur Beruhigung, aber mit der Dokumentation wird es noch etwas dauern.
Wir sehen uns dann auf der anderen Seite des Examens!
bitte wundert euch nicht, dass es hier so still ist. Das wird auch noch die nächste Woche so bleiben. Ich habe nach Pfingsten eine extrem wichtige Prüfung und momentan einfach keinen Nerv, hier viel zu schreiben. Ich stricke zwar fleissig zur Beruhigung, aber mit der Dokumentation wird es noch etwas dauern.
Wir sehen uns dann auf der anderen Seite des Examens!
Donnerstag, 6. Mai 2010
Die Socken sind fertig und die Meisen sind da
Endlich habe ich meine zweiten Calendula-Socken (von Wollhuhn) fertig gestrickt. Diesmal war der Wurm drin: besonders bei der ersten Socke musste ich drei- oder viermal auftrennen, weil ich Fehler im Muster hatte. Dabei habe ich das Muster schonmal gestrickt und da ging alles gut.
Trotzdem macht das Zopfmuster Spaß. Ich habe sonst noch keine Zopfsocken gestrickt und es ist nicht so schwer wie ich dachte. Das mühsamste ist, finde ich, sich für eine Farbe zu entscheiden. Meiner Meinung nach sollten Socken entweder ein Farbmuster oder ein Struktutmuster haben, beides zusammen finde ich schrecklich, weil so werder Farbe noch Muster richtig herauskommen und es sieht auch oft unentschlossen aus. Darum muss die Zopfmusterwolle aber eine richtig tolle Farbe haben, sonst wird das Stricken langweilig.

Diese Socken sind aus lila Drachenwolle, die ich im Strang etwas öde fand, die aber verstrickt wunderschön aussieht. Ich hoffe, dasselbe passiert noch mit dem orangenen Sockentweed, den ich noch hier habe, den finde ich im Knäul auch etwas blass.
Aber diese Wolle steht nun im Schatten meiner neuen Errungenschaften: Ich präsentiere Wollemeise "Rubin" und "Versuchskaninchen" (We are different-Färbung):


Einfach nur schön, das mühsame Bestellen hat sich gelohnt!
Trotzdem macht das Zopfmuster Spaß. Ich habe sonst noch keine Zopfsocken gestrickt und es ist nicht so schwer wie ich dachte. Das mühsamste ist, finde ich, sich für eine Farbe zu entscheiden. Meiner Meinung nach sollten Socken entweder ein Farbmuster oder ein Struktutmuster haben, beides zusammen finde ich schrecklich, weil so werder Farbe noch Muster richtig herauskommen und es sieht auch oft unentschlossen aus. Darum muss die Zopfmusterwolle aber eine richtig tolle Farbe haben, sonst wird das Stricken langweilig.

Diese Socken sind aus lila Drachenwolle, die ich im Strang etwas öde fand, die aber verstrickt wunderschön aussieht. Ich hoffe, dasselbe passiert noch mit dem orangenen Sockentweed, den ich noch hier habe, den finde ich im Knäul auch etwas blass.
Aber diese Wolle steht nun im Schatten meiner neuen Errungenschaften: Ich präsentiere Wollemeise "Rubin" und "Versuchskaninchen" (We are different-Färbung):


Einfach nur schön, das mühsame Bestellen hat sich gelohnt!
Samstag, 1. Mai 2010
Herdentrieb
Heute habe ich mich der Macht des Hypes gebeugt: Nachdem ich mehrere Stunden vor dem Computer gesessen und auf das Update gewartet habe, habe ich ein 2-Stränge Paket rote Wollmeisen-Wolle (http://www.wollmeise-yarnshop.de/) gekauft.
Ich war bisher immer ziemlich hin- und hergerissen. Einerseits finde ich diese pseudoreligiöse Begeisterung, mit der Leute z.B. bei ravelry, über den "phantastischen Duft der Wolle" schreiben oder die Jubelarien, die über jede neue Farbe angestimmt werden, und nicht zuletzt die wahnsinnigen Preise, die teilweise bei Ebay gezahlt werden (210 Dollar für Wolle!!!), eher befremdlich und sowas fordert mich automatisch heraus, in eine "also bei sowas mache ich nicht mit"-Haltung zu verfallen, andererseits ist die Wolle aber auch wirklich schön. Und nur wegen des Hypes auf schöne Wolle zu verzichten wäre ja auch irgendwie dumm...
Also, ich habe dann irgendwann beschlossen, es doch mal zu versuchen. Aus purer Neugier. Irgendwie finde ich es zwar doof, quasi die Katze im Sack zu kaufen, andererseits bin ich aber schon sehr neugierig, wie die Farben aussehen werden. (Zur Erklärung: Ich habe ein "We're different rot"-Paket gekauft. Da sollen zwei 150gr-Stränge drin sein, einer in einer Uni- und einer in einer changierenden Farbe, natürlich irgendwie rot.)
Ich werde auf alle Fälle Fotos ins Blog stellen. Und wenn mir die Farben partout nicht gefallen kann ich sie ja immer noch eintauschen oder verkaufen und jemand anderen damit glücklich machen...
Ich war bisher immer ziemlich hin- und hergerissen. Einerseits finde ich diese pseudoreligiöse Begeisterung, mit der Leute z.B. bei ravelry, über den "phantastischen Duft der Wolle" schreiben oder die Jubelarien, die über jede neue Farbe angestimmt werden, und nicht zuletzt die wahnsinnigen Preise, die teilweise bei Ebay gezahlt werden (210 Dollar für Wolle!!!), eher befremdlich und sowas fordert mich automatisch heraus, in eine "also bei sowas mache ich nicht mit"-Haltung zu verfallen, andererseits ist die Wolle aber auch wirklich schön. Und nur wegen des Hypes auf schöne Wolle zu verzichten wäre ja auch irgendwie dumm...
Also, ich habe dann irgendwann beschlossen, es doch mal zu versuchen. Aus purer Neugier. Irgendwie finde ich es zwar doof, quasi die Katze im Sack zu kaufen, andererseits bin ich aber schon sehr neugierig, wie die Farben aussehen werden. (Zur Erklärung: Ich habe ein "We're different rot"-Paket gekauft. Da sollen zwei 150gr-Stränge drin sein, einer in einer Uni- und einer in einer changierenden Farbe, natürlich irgendwie rot.)
Ich werde auf alle Fälle Fotos ins Blog stellen. Und wenn mir die Farben partout nicht gefallen kann ich sie ja immer noch eintauschen oder verkaufen und jemand anderen damit glücklich machen...
Freitag, 30. April 2010
Kuchentest
Heute morgen habe ich das erste Glas Zitronenkuchen (unter großer Mühe und mit Hilfe eines Löffels, eines Messers, Muskelkraft und lauten Fluchens) geöffnet. Der Kuchen ist sehr lecker und schmeckt nicht altbacken. Ich habe ihn vielleicht etwas lange gebacken, ist ein bischen trocken geworden aber sonst hat alles wie geplant geklappt.
Ich habe im Laufe der Woche auch ein paar Gläser mit Kaffeekuchen gebacken, aber da die genau wie der Zitronenkuchen aussehen mache ich mal keine Fotos.
Ich habe im Laufe der Woche auch ein paar Gläser mit Kaffeekuchen gebacken, aber da die genau wie der Zitronenkuchen aussehen mache ich mal keine Fotos.
Samstag, 24. April 2010
Kuchenreserve
Gestern habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Kuchen im Glas gebacken. Das Prinzip ist eigentlich einfach und logisch: Statt in einer normalen Form wird der Kuchen in einem Marmeladen- oder Weckglas gebacken und noch warm verschlossen, so dass sich ein Vakuum bildet. Dadurch bleibt der Kuchen bis zu einem halben Jahr frisch.
Soweit der Hintergrund. Da - wie meistens - weniger Eier im Kühlschrank waren als gedacht (also entweder stapeln sich im Kühlschrank die Eier oder es sind fast gar keine da, die richtige Menge ist irgendwie nie vorhanden...), hat mein Teig nur für zwei Gläser gereicht, für den Anfang genügt das aber auch. Am Mittwoch will ich ein Glas öffnen und probieren, wie der Kuchen schmeckt. Wenn er dann schon nicht mehr so toll ist, kann man die Gläser immer noch schnell leer essen und wenn er noch gut ist hab ich schonmal ein Vorratsglas.
Der Plan ist nämlich eigentlich folgender: Ende Mai habe ich eine wichtige Prüfung, die mich nervlich und zeitmäßig in den nächsten Wochen wahrscheinlich extrem belasten wird. Und was braucht man in Zeiten von Angst und Stress am meisten? Einen gut gefüllten Vorrat an verschiedenen frischen Kuchen zur Nervenberuhigung! Also werde ich in den nächsten Tagen mehrere Rezepte ausprobieren, um einen entsprechenden Vorrat anzulegen.
Hier ist schonmal das
Zitronenkuchenrezept:
250 gr Butter oder Margarine
150 gr Zucker
1 TL Vanillezucker
4 Eier
Zitronenschale
150 gr Mehl
100 gr Speisestärke (man kann aber auch nur Mehl nehmen)
1 TL Backpulver
3 EL Zitronensaft
50 gr geschälte und gehackte Mandeln
evtl. etwas Citronat
Einen Rührteig machen (erst die flüssigen dann die festen Zutaten verkneten). Eine Kastenform oder mehrere Gläser einfetten, Teig einfüllen und bei 180 Grad backen.
Kastenform: circa 70-90 Minuten
Gläser (450 ml): circa 35 Minuten
Bei "normalem" Kuchen kann man noch Zitronenzuckerguß darüber machen, die Glaskuchen habe ich nach dem Backen angepikst und einen Sirup aus Zitronensaft und normalem Zucker drüber gegossen.

Letzte Woche habe ich außerdem Brownies gebacken, aber vergessen sie zu fotografieren. Das Rezept stammt von einer Schülerin von mir und es sind die besten Brownies, die ich je gegessen habe.
Brownies
200 gr Zartbitterschokolade
4 Eier
340 gr Zucker
13 EL Öl
175 gr Mehl
1/2 TL Salz
1 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker
Schokolade schmelzen, Backofen auf 180 Grad vorheizen, Brownieform fetten.
Eier schaumig schlagen, Zucker unterrühren.Schokolade einrühren, Öl einfließen lassen. Die trockenen Zutaten in einer seperaten Schüssel gründlich mischen und nach und nach zu den flüssigen Zutaten geben. Teig in die Form füllen (entweder ein 2/3 Backblech oder eine Brownieform) und auf der mittleren Schiene circa 20-25 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen Gargrad prüfen (es sollte noch ein bischen Teig kleben bleiben aber der Kuchen sollte oben schon fest sein). Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.
So, genug geschrieben.
Soweit der Hintergrund. Da - wie meistens - weniger Eier im Kühlschrank waren als gedacht (also entweder stapeln sich im Kühlschrank die Eier oder es sind fast gar keine da, die richtige Menge ist irgendwie nie vorhanden...), hat mein Teig nur für zwei Gläser gereicht, für den Anfang genügt das aber auch. Am Mittwoch will ich ein Glas öffnen und probieren, wie der Kuchen schmeckt. Wenn er dann schon nicht mehr so toll ist, kann man die Gläser immer noch schnell leer essen und wenn er noch gut ist hab ich schonmal ein Vorratsglas.
Der Plan ist nämlich eigentlich folgender: Ende Mai habe ich eine wichtige Prüfung, die mich nervlich und zeitmäßig in den nächsten Wochen wahrscheinlich extrem belasten wird. Und was braucht man in Zeiten von Angst und Stress am meisten? Einen gut gefüllten Vorrat an verschiedenen frischen Kuchen zur Nervenberuhigung! Also werde ich in den nächsten Tagen mehrere Rezepte ausprobieren, um einen entsprechenden Vorrat anzulegen.
Hier ist schonmal das
Zitronenkuchenrezept:
250 gr Butter oder Margarine
150 gr Zucker
1 TL Vanillezucker
4 Eier
Zitronenschale
150 gr Mehl
100 gr Speisestärke (man kann aber auch nur Mehl nehmen)
1 TL Backpulver
3 EL Zitronensaft
50 gr geschälte und gehackte Mandeln
evtl. etwas Citronat
Einen Rührteig machen (erst die flüssigen dann die festen Zutaten verkneten). Eine Kastenform oder mehrere Gläser einfetten, Teig einfüllen und bei 180 Grad backen.
Kastenform: circa 70-90 Minuten
Gläser (450 ml): circa 35 Minuten
Bei "normalem" Kuchen kann man noch Zitronenzuckerguß darüber machen, die Glaskuchen habe ich nach dem Backen angepikst und einen Sirup aus Zitronensaft und normalem Zucker drüber gegossen.

Letzte Woche habe ich außerdem Brownies gebacken, aber vergessen sie zu fotografieren. Das Rezept stammt von einer Schülerin von mir und es sind die besten Brownies, die ich je gegessen habe.
Brownies
200 gr Zartbitterschokolade
4 Eier
340 gr Zucker
13 EL Öl
175 gr Mehl
1/2 TL Salz
1 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker
Schokolade schmelzen, Backofen auf 180 Grad vorheizen, Brownieform fetten.
Eier schaumig schlagen, Zucker unterrühren.Schokolade einrühren, Öl einfließen lassen. Die trockenen Zutaten in einer seperaten Schüssel gründlich mischen und nach und nach zu den flüssigen Zutaten geben. Teig in die Form füllen (entweder ein 2/3 Backblech oder eine Brownieform) und auf der mittleren Schiene circa 20-25 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen Gargrad prüfen (es sollte noch ein bischen Teig kleben bleiben aber der Kuchen sollte oben schon fest sein). Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.
So, genug geschrieben.
Samstag, 17. April 2010
Alle meine Socken
... sind das natürlich nicht, aber alle, die ich bisher für mich selbst gestrickt habe. (Von jeder Sorte gibt es natürlich zwei, aber die haben nicht mehr mit in die Reihe gepasst.) Da mein aktuelles Strickprojekt (Calendula-Socken in lila Tweed) sich ewig hinzieht weil ich schon zweimal mehrere cm auftrennen musst, habe ich einfach mal die Werke der Vergangenheit dokumentiert. Dafür, dass ich erst seit letzten Sommer stricke, sind das doch schon ziemlich viele.

Ganz links sind die ersten Socken, die ich gestrickt habe, sie sind etwas schlabbrig weil ich damals 3,5er Nadeln verwendet habe. Die Socken sind alle ganz normal, tw. mit Käppchen- und tw. mit Bumerangferse. Die grünen Socken sind im Calendula-Muster von Wollhuhn gestrickt (das gleiche an dem ich im Moment verzweifle...).

Ganz links sind die ersten Socken, die ich gestrickt habe, sie sind etwas schlabbrig weil ich damals 3,5er Nadeln verwendet habe. Die Socken sind alle ganz normal, tw. mit Käppchen- und tw. mit Bumerangferse. Die grünen Socken sind im Calendula-Muster von Wollhuhn gestrickt (das gleiche an dem ich im Moment verzweifle...).
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