This blog has been giving me a bad conscience for months now. I know I am not a writer, I have never managed to write a regular diary or maintaining a constant exchange with a pen pal. Thus I should not be surprised that I do not have the discipline to write on a regular basis here. Still, when thinking about possible reasons for my shameful neglect I discovered that I do not enjoy reading my own blog-posts. The main reason for this is my style of writing. I studied English and German at university and I always enjoyed writing in English much more than writing in German. Writing in English makes it easier for me to express my thoughts. I don`t know why, maybe it is because due to my limited knowledge of English vocabulary there are fewer possibilities to say what I want to say. Consequently I write down the first sentence that comes into my mind instead of pondering over countless ways to express something, deciding on the correct register and so on.
Anyway, from now on I will write my entries in English, hoping that there will be more entries. - Let's see whether this change of language helps me to be more disciplined...
Samstag, 15. Dezember 2012
Mittwoch, 9. November 2011
Neue Sachen
In den letzten Monaten habe ich viel gemacht und gesehen, aber wenig geschrieben.
Unter anderem war ich endlich mal wieder im Urlaub.
Stadt...
Land...
Fluss...

Und ich habe mir endlich die schönste Uhr der Welt gekauft...

Und ich war zum ersten Mal seit etwa 5 Jahren wieder auf einem Fantasy-Larp. Mein Charakter ("Honoria Druse") ist der in grau. Unser Motto: "An ihren Hüten werdet ihr sie erkennen."

Es hat viel Spaß gemacht, wesentlich mehr als erwartet. Ich bin eigentlich nicht so der Freund von großen Fantasy-Larps, ich fand die Leute da immer sehr anstrengend und engstirnig, teilweise habe ich mich wie auf einem Burschenschaftstreffen (Sauflieder, frauenfeindliche Sprüche, Machogehabe und Dumpfsinn) gefühlt, aber diesmal war es richtig schön.
Unter anderem war ich endlich mal wieder im Urlaub.
Stadt...
Und ich habe mir endlich die schönste Uhr der Welt gekauft...
Und ich war zum ersten Mal seit etwa 5 Jahren wieder auf einem Fantasy-Larp. Mein Charakter ("Honoria Druse") ist der in grau. Unser Motto: "An ihren Hüten werdet ihr sie erkennen."

Es hat viel Spaß gemacht, wesentlich mehr als erwartet. Ich bin eigentlich nicht so der Freund von großen Fantasy-Larps, ich fand die Leute da immer sehr anstrengend und engstirnig, teilweise habe ich mich wie auf einem Burschenschaftstreffen (Sauflieder, frauenfeindliche Sprüche, Machogehabe und Dumpfsinn) gefühlt, aber diesmal war es richtig schön.
Sonntag, 3. Juli 2011
Neue Socken
Dienstag, 28. Juni 2011
Schlechtwettertasche
Ich wollte schon seit langer Zeit wieder eine Handtasche aus Kunstleder haben. Kunstleder, damit sie nicht so empfindlich wie echtes Leder ist und damit es nicht gleich so schade ist, wenn doch mal ein Kratzer reinkommt. Und natürlich, damit sie wasserdicht ist, damit ich auch mal ein Buch drin transportieren kann. Logischerweise sollte sie also auch groß genug für ein Buch sein.
Letzte Woche habe ich es dann endlich geschafft, dieses Multifunktionswunderwerk herzustellen. Eigentlich handelt es sich dabei um ein Probestück, ich habe nämlich noch braunes Kunstleder und einen wunderschönen türkisen Stoff zum Füttern da. Gelernt habe ich beim Nähen einiges, das ich bei der Nachfolgetasche umsetzen will:

Letzte Woche habe ich es dann endlich geschafft, dieses Multifunktionswunderwerk herzustellen. Eigentlich handelt es sich dabei um ein Probestück, ich habe nämlich noch braunes Kunstleder und einen wunderschönen türkisen Stoff zum Füttern da. Gelernt habe ich beim Nähen einiges, das ich bei der Nachfolgetasche umsetzen will:
- Kunstleder Nähen ist nicht schwer, vor allem die Applikationen auf der Taschenklappe waren sehr leicht zu machen. Daraus folgt: Mehr Verzierungen (Tentakel?!) auf der nächsten Tasche.
- Kunstleder ist leicht elastisch: Beim nächsten Mal wird der Träger verstärkt damit er sich nicht dehnt.
- Mach dir über den Verschluss vorher Gedanken. Der Klettverschluss an der schwarzen Tasche ist eher ein Notbehelf, die braune Tasche bekommt eine schicke Schnalle.
Sonntag, 19. Juni 2011
Pläne für die Woche und Literaturkritik
Bevor wieder eine Woche ohne neue Einträge vergeht, schreibe ich am besten schonmal auf, was ich alles in den nächsten Tagen, bzw. sobald ich Fotos gemacht habe, posten werde...
Also, zunächst habe ich ein Paar Socken fertig gestrickt und ein Paar Sneaker-Socken angefangen. Außerdem habe ich zum ersten Mal was mit Kunstleder genäht. Und ich führe einen andauernden Kampf gegen die Blattläuse auf dem Balkon. An sich alles nicht sooo spannend, aber darum geht es hier ja auch nicht.
Ach ja, "Freedom" habe ich auch fertig gelesen. Nach anfänglicher Ratlosigkeit ("ist ja ganz unterhaltsam, aber was will mir der Autor damit sagen?") hat es mir sehr gut gefallen. Nur eins hat mich gestört, und zwar etwas, das mich schon in vielen Büchern genervt hat: Zwei Männer sind völlig vernarrt in eine Frau, über die andauernd geschrieben wird, wie faszinierend, spannend und besonders sie doch ist, aber es gelingt dem Autor nie, dies auch dem Leser zu vermitteln. Patty in "Freedom" ist eine ganz durchschnittlich, etwas langweilige Person, welche Faszination sie hat bleibt mir als Leser verschlossen. Von einem derartig guten Autor wie Franzen erwarte ich da eigentlich etwas mehr als einfach nur diese Festsetzung, dass Patty so interessant ist. Sie sollte vielleicht auch irgendwann mal etwas tun oder denken, was sie auch indirekt als faszinierende Person charakterisiert. Aber sonst ist das Buch auf alle Fälle lesenswert.
Also, zunächst habe ich ein Paar Socken fertig gestrickt und ein Paar Sneaker-Socken angefangen. Außerdem habe ich zum ersten Mal was mit Kunstleder genäht. Und ich führe einen andauernden Kampf gegen die Blattläuse auf dem Balkon. An sich alles nicht sooo spannend, aber darum geht es hier ja auch nicht.
Ach ja, "Freedom" habe ich auch fertig gelesen. Nach anfänglicher Ratlosigkeit ("ist ja ganz unterhaltsam, aber was will mir der Autor damit sagen?") hat es mir sehr gut gefallen. Nur eins hat mich gestört, und zwar etwas, das mich schon in vielen Büchern genervt hat: Zwei Männer sind völlig vernarrt in eine Frau, über die andauernd geschrieben wird, wie faszinierend, spannend und besonders sie doch ist, aber es gelingt dem Autor nie, dies auch dem Leser zu vermitteln. Patty in "Freedom" ist eine ganz durchschnittlich, etwas langweilige Person, welche Faszination sie hat bleibt mir als Leser verschlossen. Von einem derartig guten Autor wie Franzen erwarte ich da eigentlich etwas mehr als einfach nur diese Festsetzung, dass Patty so interessant ist. Sie sollte vielleicht auch irgendwann mal etwas tun oder denken, was sie auch indirekt als faszinierende Person charakterisiert. Aber sonst ist das Buch auf alle Fälle lesenswert.
Sonntag, 12. Juni 2011
Der SPIEGEL ist schuld
Immer wenn im Spiegel eine neue Reportage über Lebensmittel erscheint, verschwindet irgendetwas von meinem Speiseplan. Nachdem ich nun seit circa 3 Monaten kein Hühnerfleisch mehr gekauft habe, das nicht aus Bioproduktion stammte, weil im Spiegel ein Bericht über industrielle Hühnerhaltung war, hat es letzte Woche den Kuchen erwischt. Ich habe wirklich keine Lust, dauernd Geld für Bio-Eier aus Freilandhaltung rauszuhauen, nur um dann hintenrum wieder Käfigeier in meinem Kuchen zu haben. Käfighaltung ist in Deutschland zwar verboten, aber anscheinend dürfen immer noch Käfigeier verarbeitet werden, d.h. die Firmen kaufen dann halt die billigen Käfigeier aus Holland. Das ärgert mich so! Ich mag Kuchen und Kekse und ich habe einfach nicht die Zeit, dauernd zu backen. Dafür gibt es schließlich Bäcker und Keksfabriken. Die Lebensmittelindustrie und die Supermärkte erinnern mich an betrügerische Dienstboten. Man bezahlt jemanden dafür, dass er einem Arbeit abnimmt und dann stellt sich raus, dass hinter dem Rücken Mist gemacht wird.
Natürlich weiss ich, dass zu billiges Essen einfach schlecht produziert sein muss, schließlich muss das Geld ja irgendwo gespart werden, aber ich bin ja bereit, etwas mehr Geld für Lebensmittel auszugeben. Ich habe nur keine Lust, entweder zu drei verschiedenen Supermärkten, einem Wochenmarkt, dem Hofladen und in den Bioladen zu laufen, um meinen Wocheneinkauf zu machen, oder mich in der Auswahl an Essen total einzuschränken. Ich möchte in ein bis zwei Läden eine gute Auswahl an Sachen haben, die auf nicht kriminelle oder völlig unmoralische Weise produziert wurden. Und alles selber zu machen ist auch keine Option. Ich bin voll berufstätig, ich mag nicht wie meine Uroma jeden Tag Stunden in der Küche stehen, um alles vom eingemachten Gemüse, über die Marmelade bis hin zur Fleischbrühe selbst zu machen. Ist das denn wirklich zu viel verlangt?
Lange Rede, kurzer Sinn, heute habe ich Schokokekse und Shortbread gebacken, um der Industrie eine lange Nase zu zeigen. Äätsch!
Natürlich weiss ich, dass zu billiges Essen einfach schlecht produziert sein muss, schließlich muss das Geld ja irgendwo gespart werden, aber ich bin ja bereit, etwas mehr Geld für Lebensmittel auszugeben. Ich habe nur keine Lust, entweder zu drei verschiedenen Supermärkten, einem Wochenmarkt, dem Hofladen und in den Bioladen zu laufen, um meinen Wocheneinkauf zu machen, oder mich in der Auswahl an Essen total einzuschränken. Ich möchte in ein bis zwei Läden eine gute Auswahl an Sachen haben, die auf nicht kriminelle oder völlig unmoralische Weise produziert wurden. Und alles selber zu machen ist auch keine Option. Ich bin voll berufstätig, ich mag nicht wie meine Uroma jeden Tag Stunden in der Küche stehen, um alles vom eingemachten Gemüse, über die Marmelade bis hin zur Fleischbrühe selbst zu machen. Ist das denn wirklich zu viel verlangt?
Lange Rede, kurzer Sinn, heute habe ich Schokokekse und Shortbread gebacken, um der Industrie eine lange Nase zu zeigen. Äätsch!
Samstag, 11. Juni 2011
Aus der Rümpelschublade
Im Laufe der Zeit haben sich bei mir Massen von kleinen Gegenständen angesammelt, die ich irgendwann mal gekauft, einige Wochen oder Monate heiß geliebt und ständig getragen habe, und die dann irgendwie in der Versenkung, sprich, in irgendeiner Schublade oder Kiste verschwunden sind. Dennoch hängen viele Erinnerungen an diesen Sachen, die meisten habe ich z.B. im Urlaub gekauft. Wirklich als Schmuckstücke tragen würde ich sie aber dennoch nicht mehr, weil sie einfach nicht mehr zu meinen Sachen passen.
Darum habe ich gestern mal Schubladen durchwühlt und aus einigen Krams einen neuen Schlüsselbund zusammengestellt. Vorher hatte ich gar keinen Anhänger an meinem Haustürschlüssel und habe ihn deshalb in meinen vollgestopften Hand- und Hosentaschen nie gefunden. Ich hatte schon länger nach einem schönen Schlüsselanhänger gesucht, aber nie was passendes gefunden. Das dies ja die ideale Verwendung für Schmuckkram wäre, ist mir komischerweise vorher nie eingefallen. Naja, besser spät als nie....

Die Anhänger sind eine Steinscheibe mit meinem Sternzeichen, ein Fisch aus Zinn, den mir meine Eltern mal im Urlaub in Cornwall gekauft haben, und ein falscher Türkisanhänger, den ich mal in Goslar gekauft habe. Die rote Glasperle hatte ich hier auch schon ewig rumliegen.
Darum habe ich gestern mal Schubladen durchwühlt und aus einigen Krams einen neuen Schlüsselbund zusammengestellt. Vorher hatte ich gar keinen Anhänger an meinem Haustürschlüssel und habe ihn deshalb in meinen vollgestopften Hand- und Hosentaschen nie gefunden. Ich hatte schon länger nach einem schönen Schlüsselanhänger gesucht, aber nie was passendes gefunden. Das dies ja die ideale Verwendung für Schmuckkram wäre, ist mir komischerweise vorher nie eingefallen. Naja, besser spät als nie....
Die Anhänger sind eine Steinscheibe mit meinem Sternzeichen, ein Fisch aus Zinn, den mir meine Eltern mal im Urlaub in Cornwall gekauft haben, und ein falscher Türkisanhänger, den ich mal in Goslar gekauft habe. Die rote Glasperle hatte ich hier auch schon ewig rumliegen.
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